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Die Ausgangsfeststellung:

Wir haben ein Problem.
Wir
, die gesamte Menschengesellschaft auf diesem Planeten, haben einen in der Geschichte nie dagewesenen paradoxen Zustand angerichtet: Bildlich gesprochen sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Nicht, dass der Planet gefährdet wäre, aber die so empfindlichen natürlichen Lebensgrundlagen für die Gattung Mensch, samt der notwendigen Stabilität sozialer, finanzieller und politischer Verhältnisse, werden langsam aber sicher und gründlich von uns selbst vernichtet.
Ja es ist gar noch verrückter:
Wieder bildlich gesprochen, sägen wir am Ast auch deshalb, weil wir meinen, ohne das hierbei entstehende Sägemehl nicht leben zu können, denn, real: Wir streben nach dem Wachstum eines Wirtschaftsgeschehens, das uns gleichzeitig die Fundamente unseres Daseins zerstört.

Auf Grund dieses falschen wirtschaftsideologischen Glaubens können die Machtinstanzen der Völker gar nichts gegen das Verhängnis unternehmen. Ob die Regierungen der Staaten oder die politischen Parteien in den Staaten, ob die Institutionen der Wirtschaft, national oder international, ob die Wirtschaftswissenschaftler der Welt, die Instanzen der Rechtsprechung, die Macher der Medien, ja der größte Teil der Bevölkerung, alle sind der Ansicht, ohne die althergebrachte Art von quantitativem Wirtschaftswachstum, ohne die Prozesse, die dazu führen, könne die Menschheit nicht existieren.
Sämtliche konventionellen umweltpolitischen Operationen gegen den ökologischen Kollaps müssen somit langfristig nutzlos bleiben.

Ohne die gegenwärtig geltenden ökonomischen Grundannahmen zu ändern, kann die Menschheit nicht erfolgreich gegen die Dynamik aus Profit durch Zerstörung ankämpfen.
Denn: Wenn die Schädigung der natürlichen Lebensgrundlagen profitabel ist, dann wird sie auch ausgeführt.
Diese Dynamik beherrscht in Wahrheit die Welt, gewissermaßen als unsichtbare Hand der Gegenwart und hält sämtliche Fäden in den Fingern.

Schütteln wir endlich eine Illusion ab:
Uns hilft nicht Umweltpolitik, die etwas für die "Umwelt" tun will. Oft genug ist sie ohnehin nur Feigenblatt für die Ohnmacht der politischen Führer angesichts der stärkeren lebensfeindlichen Leitdynamik.
Was wir brauchen, ist eine wirklich nachhaltige Lebensart, eine Art zu Wirtschaften, die alles gegen die natürlichen Lebensgrundlagen wirkende von vorne herein unterlässt!

Der Ansatz von Zukunftslobby:

Wir, die Besorgten der Welt müssen endlich mehr tun, als nur zu sagen was wir NICHT wollen.
Ohne einen großen Konsens, ohne die Einigung auf ein ökonomisches Konzept, welches tatsächlich nachhaltig wirkt und die Dynamik des Niedergangs durch eine Dynamik der Gesundung und Bewahrung ersetzt, werden wir elendig scheitern.

Wir brauchen ein Konzept, gegen das die Mächtigen nicht argumentieren können, eine Vision, welche die Therapieunwilligen in Politik und Wirtschaft mit den eigenen Waffen schlägt, eine gemeinsame Utopie, die uns begeistert und uns so neue Energie verleiht.

Ausgehend von der Position einer Lobby für die nachfolgenden Generationen, die gegenwärtiges Handeln nur akzeptiert, wenn es die Möglichkeiten der Zukunft nicht vereitelt, ist Zukunftslobby auch eine Lobby für die heute lebenden Menschen. Die Bedürfnisse beider sind nicht trennbar.

Ganz konkret:

Die rein finanzielle Verschuldung unserer Gesellschaft, - jedes Jahr kommen allein in Deutschland ca. 40 Milliarden Euro hinzu -, schränkt die Handlungsspielräume der Menschen in der Zukunft schon massiv ein.
Welch ein Skandal ist es aber erst, dass die auf unsere Nachkommen abgewälzten ökologischen, sozialen und politischen Schadkosten, also die externalisierten Schadkosten der herrschenden Ökonomie, das zehnfache davon betragen?

Gegenwärtig ist innerhalb des herrschenden, globalen Wirtschaftssystems, das kein ernstzunehmendes Verursacherprinzip kennt, die Erzeugung von gigantischen Schadkosten der Normalzustand.

Die weitere Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und des sozialen Miteinanders in der Gesellschaft kann nur verhindert werden, wenn wir ein neues Wirtschaftssystem entwickeln und einführen. In diesem müssen als Hauptmerkmal alle nur erdenklichen Schadkosten, die ein jedes handelbare Produkt verursacht, individuell und unumgänglich in die jeweiligen Preise eingerechnet werden.

Ein solches Wirtschaftssystem zu entwerfen wie auch eine Möglichkeit für die Gesellschaft, um von der jetzigen Situation dorthin zu wechseln, ist die erste Aufgabe der Organisation Zukunftslobby.